… war die gestrige Arbeitshypothese. Was soll ich dazu sagen?

Durchgefallen!? Setzen, “6”! Stets bemüht! Scheihhse! Däh! Hätte schlimmer kommen können! Immerhin waren die gereichten Mafiatorten lecker und nicht glühend heiß! Sucht euch etwas aus. Für jeden war wohl etwas mit dabei, doch wie auch immer, ohne Chaos gings nidd wirklich.

Nach den Siegerehrungen in den verschiedenen Klassen, ganz nebenbei, Germar braucht einen neuen Schrank für die vielen neuen Klamotten, dem einen oder anderen Kaltgetränk und einer angemessenen italophilen Verproviantierung, war dann doch noch etwas Zeit, um ein wenig zum Abschluss Rennbahn zu spielen.

Diese Bezeichnung trifft es übrigens ganz genau und damit hat Vitali, der großzügigerweise 5 Modelle seines Fuhrparks spendete, genau meinen Nerv getroffen, denn eine solche Belustigung macht mir einfach unglaublich viel Spaß.

Sein ganz individuelles Beschäftigungsprogramm für uns umfasste 5 verschiedene Fahrzeugklassen, die auf den 5 Spuren verblieben. Gefahren wurde dabei in ausgelosten 2er-Teams, bei zwei Durchgängen und einer Turnlänge von 4 Minuten. Die spurgebundenen Leihwagen wurden abweichend zum üblichen Procedere im F1-Modus gefahren. Immer mit einem Neustart zum Turnbeginn. Reichlich Gelegenheit für Fehlstarts also. Dieses Angebot nahmen viele Nervöse gern dankend an. Hihi.

Bevor es aber losging, spielte Vitali die maskuline Losfee und “Kommissar Zufall” entschied bei vollem Risiko über die Teamzusammensetzungen, denn alle 14 Namen waren in einem Los-Pott versammelt.

Das hätte für den versammelten Rest somit ganz übel ausgehen können, wenn Bernie etwa mit Robse zusammengelost worden wäre. Vitalis Zauberhändchen war allerdings annähernd optimal justiert, denn in 5 Teams passte (in meinen Augen) die Zuordnung perfekt, denn in Revoslotmaßstäben hieß das: einmal Pro1 und einmal Pro2.

Nur bei Jürgen und mir sowie bei Thomas und Knödl klemmte Vitalis Karma, leider. Zwei Schüsseln wie in der ersten DFB-Pokalhauptrunde wären für 2024 vielleicht eine coole Zufallsbeeinflussungsergänzung.

So gingen schlussendlich 7 Zweierteams an den Start, von denen sich 6 Teilnehmer dazu entschlossen, die kompletten 5 Turns hintereinander abzuspulen und erst danach ihren Teampiloten an den Leihregler zu lassen. Einzig Chrizz und Rudi entschieden sich anders. Sie fuhren stets im Wechsel. Ihre persönlichen Rundenwerte und Bestzeiten je Spur habe ich in der Auswertung entsprechend angepasst, insoweit gibt die Rennauswertung alle Datensätze bei Spurbestweiten und Bestzeiten korrekt wider.

Bleibt die fundamentale Frage, was haben denn die 14 Experten – oha – mit den Leihwagen und Leihreglern so angestellt? Ich halte kurz inne, grüble und notiere:

Frank – 137 Runden – Als Erstfahrer von 14 Teilnehmern auf der extrem schlüpfrigen, weil unbefahrenen, Spur 5 unterwegs, hatte er da gar nix zu lachen. Keine Runde ohne Abflug dort, dafür ging es auf Spur 1 mit dem C9 richtig gut voran. Sauber.

Knödl – 138 Runden – Als Zweiter seines Teams lief trotz viel besseren Grips nidd wirklich viel zusammen. Man bemerkte seine geringen Rennteilnahmen zuletzt, besonders den Marcos richtete er auf Spur 3 nach Kräften hin – ich sehe den Briten noch immer auf den Holzboden fliegen. Auuutsch!

Carsten – 144 Runden – Dritter in dieser Liste, häh?! Unser großer Tanzbär schätzt offenbar den Komfort, denn mit dem C9 startete er wie die Feuerwehr, um danach verschiedene Täler des Rennbahntodes zu durchschreiten. Auweia.

Chrizz – 148 Runden – Im Wechselspiel mit Rudi wollte sich offenbar keine richtige Routine einstellen. Revoslot, Scaleauto-Basic und MiniZ  fuhren sich gestern nur semi-optimal. Hmmm.

Micha – 150 Runden – Annähernd copy´n´paste zu Chrizz, aber besser mit Scaleauto-Pro und, wen wunderts, Revoslot. Was sonst?!

Vitali – 151 Runden – Doofer MiniZ und blöder Pro. Da kann man nix machen. Grmpff.

Thomas – 151 Runden – Zwar wie Vitali unterwegs, dafür aber im ersten Durchgang dabei, ergo bei viel weniger Grip nur eine Runde hinter Bernie. Hammer!

Bernie – 152 Runden – Rutschpartie im ersten Zyklus und außen auf den Spuren 1 und 5 längst nicht so performant wie gewohnt. Guck an!

Germar – 153 Runden – Zweites Startfeld, aber ohne Zugang zum Revoslot und Basic. Zumindest die letztere Erkenntnis überrascht. Sapperlot!

Rudi – 155 Runden – Als zweiter Wechselfahrer zwar deutlich besser als sein Teammate, aber wie eine Wurst mit dem Revoslotter. Der Pro1-Revochamp des Jahres!? Fährt hier wie ne Karre Mist! Na, na, na!

Robse – 157 Runden – Rutschpartie mit Basic, Dampfhammer mit Gruppe-C, Revo und MiniZ. Huuuiii.

Alex – 157 Runden – Als zweiter “Dirttracker” gleich zu Beginn auf 5 richtig ordentlich und abflugfrei, mit Bestzeit und geteilter Bestweite auf der Basicspur und Gruppe-C. Rundengleich mit Robse. Grinz.

Roland – 158 Runden – Basic völlig verhunzt, dafür aber Bestweiten außen. Respekt!

Jürgen – 163 Runden – Profiteur der zweiten Gruppe, aber mit einem beeindruckenden Speed- und Sicherheitsniveau. Mann des Abends!

Das war ein abwechslungsreiches Jahr am blauen Rund des SRK. Ich freue mich auf 2024. Mit schnellen MiniZ, hoffe ich zumindest, und irgendwann mit einem M1-Revival, sofern Andi und Manuel uns nicht in Teilen hängen lassen. Lustig wirds in jedem Fall. So wie gestern.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Alex