Einleitung:

• Der Ansatz für diese Klasse ist die Einfachheit der Karosserie.
• Fertig lackierte Karosserien im Maßstab 1:27 / 1:28 können ohne spezielle
Modellbaukenntnisse mit einem Fahrwerk verheiratet werden.
• Der Fokus liegt nur auf dem sauberen Zusammenbau eines Chassis und der Technik des Fahrzeugs.

Karosserie:

• Zugelassen sind ausschließlich LMP MiniZ Karosserien aus Kunststoff (kein Lexan) des Herstellers GL-Racing mit einem Radstand von 102mm.
• Es sind keine Formel-, Gr. C-, o. GT-Karosserien erlaubt.
• Die Karo muss ein Gesamtgewicht von 28 gr. haben, fehlendes Karo Gewicht muss in den Deckel über die Achsen mittig der Karo geklebt werden

Ausnahmen:

• Veränderungen an der Karosserie: es ist erlaubt die vordere und seitlichen “RC Chassis Halterung” durch schleifen zu entfernen. Die vordere Platte
(Halterung) von rechts nach links und die Zapfen sowie die Schrauben dürfen entfernt werden.
• Ausschleifen, oder ändern, weglassen einzelner Teile ist grundsätzlich untersagt.

Ausführung:

• Die Karosserie sollte ein zeitgemäßes Design haben.
• Eigene Lackierungen bei White-Kits und die Verwendung von Wasserschiebebildern oder Aufklebern sind erwünscht.
• Der Lichteinbau ist freigestellt.
• Lexanscheiben sind nicht erlaubt.
• Anbauteile, wie Spiegel und Scheibenwischer müssen vor Rennbeginn vorhanden sein.

Fahrwerk:

• Es sind nur LMP-Chassis von Alex Ortmann „No Limits“und das „Rocket 2“ von Mario Kreim, erlaubt.
• Bei dem No Limits Chassis ist die neue Ausführung mit dem Klebeverbund von Mops zum VA-Klapper nicht zugelassen
• Bei dem Rocket 2 darf eine Ataperplatte aus Messing in die Motoröffnung geklebt werden. Nachrüstteil Kreim.
• Das Fahrwerk ist mit max.75mm in der Breite begrenzt.
• Bodenfreiheit Chassis inkl. Karosserie min. 0,8 mm vor und nach dem Rennen.
• In der Draufsicht muss die Karosserie Räder, Leitkiel und Fahrwerk vollständig verdecken.
• Alle Schrauben, Federn und Hülsen sind frei wählbar
• Schleifer sowie Leitkiel sind frei wählbar. Der Leitkiel muss aus Kunststoff bestehen und es dürfen keine anderen Materialien angebracht werden. Nur
das originale Leitkielmaterial darf mit dem Slot in Verbindung kommen. Es ist nur ein Leitkiel erlaubt.
• Messing, Stahl, Aluminium, GFK, Carbon. Jegliche anderen Materialien müssen min. 1,5mm über der Grundplattenunterseite angebracht sein.
• Wird ein Zusatzgewicht ans Chassi angebracht, darf es geklebt werden.
• Außerhalb der maximalen Chassibreite von 75 mm darf kein Material verwendet werden, dass ein höherers spezifisches Gewicht hat wie Aluminium.
• Radstand beträgt max 102,5 mm

Achsen/ Getriebe/ Lager:

• Achsen aus Carbon, Titan und Stahl sind zulässig. Die Achsen müssen durchgehend einen Durchmesser von 3mm haben und aus Vollmaterial bestehen.
• Es ist an der VA nur erlaubt Starrachsen zu verbauen.
• Es muss ein Spurzahnrad mit 39z verbaut sein. Hersteller freigestellt.
• Lager sind freigestellt.

Spurbreite

• Räder dürfen in der Draufsicht nicht überstehen.

Motor:

• DoSlot Brushless Motor 2000 KV
• Motor wird als selektierter Motor von Patrick Brau, mit Siegel auf Motor und Chip bezogen. Die Motoren sind mit Kabel versehen, diese werden auch so verwendet. Wenn Motor und Chip manipuliert werden, werden diese aus dem Rennen gezogen.
• Motorritzel 12z, Motorritzel ist draufgepresst

Bahnspannung:

• Die Bahnspannung beträgt 10,5 / 11,5 V.
• Die Entscheidung der Bahnspannung obliegt am Renntag der Rennleitung.

Reifen und Felgen:

• Vorderreifen aus Gummi oder Moosgummi, Felgengröße ab 17 mm, die Reifenbreite (Auflagefläche) muss mind. 5mm betragen. Versiegelung erlaubt. Das konisch schleifen ist nicht erlaubt, Reifendurchmesser mind. 23,5 mm
• Hinterreifen wird ein Einheitsreifen, von Patrick Brau bezogen, nach dem Erwerb bzw. Rennen, werden die Reifen eingezogen und in Filmdosen mit Namen versehen, die beim nächsten Rennen wieder ausgegeben werden.
• Felgengröße hinten 17,0mm, Felgenbreite 13mm mit innenliegender Nabe.
Reifen werden mit einem 45 Shore versehen mit einem Raddurchmesser max. 24,5 – 24,7 mm.
• Felgeneinsätze sind zwingend vorgeschrieben. Kein Papiereinsätze erlaubt.

Gewicht:

• Das Mindestgewicht des rennfertigen Fahrzeugs beträgt 145 -150 gr. und gilt über die gesamte Renndistanz.

Photo Julien Delfosse / DPPI

Reparaturen u. Strafen:

• Wenn ein Fahrzeug einen Defekt erleidet, darf es weiterfahren, solange es die anderen Teilnehmer am Rennablauf nicht behindert oder die Bahn beschädigt. Ansonsten darf das Auto nur am gekennzeichneten Boxenbereich (Pit Lane) für eine Reparatur entnommen und wieder eingesetzt werden. Sollte das Fahrzeug aus eigener Kraft den Boxenbereich nicht erreichen können, darf das Fahrzeug dort entnommen werden, wo es liegen geblieben ist. Nach erfolgter Reparatur, muss das Fahrzeug wieder da eingesetzt werden, wo es entnommen wurde. Wenn dies eine schwierige Position ist, dann wird das Fahrzeug unter Chaos eingesetzt.
• Größere Reparaturen müssen bei der Rennleitung angemeldet werden. Dabei kann der Fahrer einmal im gesamten Rennen eine 3 Minuten Reparatur Pause beantragen, nach dem Ablauf der 3 Minuten wird das Rennen sofort wieder gestartet.
• Alle anderen Reparaturen dürfen nur während der Fahrzeit behoben werden.
• Große Teile, wie verlorener oder gebrochener Heckflügel oder Karosserieteile müssen unmittelbar repartiert werden, spätestens in den folgenden 5 Runden, bei nicht Einhaltung wird die Rennleitung eine Strafe von 10 Runden aussprechen.
• Kleine Teile, wie Seitenspiegel, Scheinwerfergläser oder Scheibenwischer unterstehen nicht dieser Pflicht.
• Eine Reparatur während eines Spurwechsels oder Chaosphase ist nicht zulässig. Bei nicht Einhaltung, wird die Rennleitung eine Strafe von 10 Runden aussprechen.
• Beim Umsetzen der Fahrzeuge dürfen keine Schleifer gerichtet werden.
• Wenn ein Fahrzeug die Bahn unfreiwillig durch einen Crash o. Fahrfehler verlässt, dürfen die Räder mit einer Klebebandrolle abgezogen werden.
• Die Räder dürfen auch während des Rennes beim Anhalten in der Pitlane abgezogen werden.
• Nach dem Rennen werden nur die Bodenfreiheit und das Gesamtgewicht kontrolliert.


Parc Ferme:

• Nach der Technischen Abnahme verbleiben die Fahrzeuge im Parc Ferme (jetzt darf an den Fahrzeugen nichts mehr verändert werden. Vergehen werden von der Rennleitung mit 20 Runden Abzug bestraft, dies gilt solange, bis die Rennleitung diese Parc Ferme Regelung aufhebt.
• Zum Qualifying dürfen die Räder mit einer Klebebandrolle abgezogen und die Schleifer gerichtet werden, das gleiche gilt vor dem Start zum Rennen.

Renntabellenpunkte

1. 100
2. 93
3. 87
4. 82
5. 78
6. 75
7. 73
8. 72 dann absteigend -1 Punkt

Qualifyingpunkte:

1. 5
2. 3
3. 1

Rennorte u. Renndaten 2026

0. Testlauf, 25.04.26 Kassel
1. Lauf, 06.06.26 Kassel
2. Lauf, 04.07.26 Korbach n.n.
3. Lauf, 08.08.26 Idstein
4. Lauf, 31.10.26 Mühlheim n.n.
5. Lauf, 19.12.26 Kassel Finallauf
n.n. = noch nicht bestätigt

Foto: TWENTY ONE

Sonstiges:

• Bei Fragen zur Zulassung eines Modells wendet Euch bitte an die Organisatoren Rudi Siebert, Patrick Brau und Joachim Nacke der Rennserie. Die Entscheidung über die Zulassung eines Modells liegt am Veranstaltungstag bei der Rennleitung. Wie immer gilt: Was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, ist VERBOTEN. Die Entscheidungen des Rennleiters sind endgültig.

• Bahngebühr Freitags beträgt 5-10 Euro je nach Club, Startgebühr beträgt 15 Euro, Reifengebühr beträgt 15 Euro, Motor Set ( Achszahnrad, Chip, aufgepresstes Motorritzel, Motor, Kabel angelötet insgesamt 76 Euro, bitte keine Speisen und Getränke mitbringen.

Zeitablauf:

• Freitags wird der Strom um Punkt 17 Uhr eingeschaltet bis 22 Uhr. Danach gemütliches Beisammensein.
• Samstags öffnen die Hallen um 8 Uhr. Die Samstags Anreisenden dürfen von 8 Uhr bis 10 Uhr trainieren danach Reifenausgabe und technische Abnahme.
• Dann kommt das einfahren der ausgegebenden Reifen
• Ca. 11 Uhr einfahren des Materials, 5/6 x 2 min. Die Fahrtzeit beträgt 5/6 x 5 min a 2 Durchgänge.

Reglement zum Download:

Stand: 11.01.2026